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  • Nicole Trost

Was hat es mit dem Trend Poke Bowl auf sich?

Aktualisiert: 5. Sept 2019

Seit letztem Jahr wurde das hawaiische Nationalgericht "Poke Bowl" im europäischen Raum populärer und beliebter. Es wird von immer mehr Menschen gegessen und geliebt. Speziell im Raum Frankfurt tummeln sich einige Poke Bowl Restaurants. Den eigentlichen Ursprung kennen andererseits nur sehr wenige. Damit diese Lücke gefüllt wird, würden wir dir gerne kurz mehr darüber erzählen. Die Wurzeln der "Poke" sitzt bei den Fischern von Hawaii. Diese würfelten den frisch gefangenen, noch rohen Fisch, mischten ihn mit Meersalz, getrockneten Algen und gerösteten Kukinnüssen. In den 1970er Jahren wurde das Gericht in Hawaii populärer und machte anschließend den Umschwung aufs Festland. Ursprünglich ist das Nationalgericht somit ein Fischsalat, mit der Verschmelzung der japanischen Küche. Aus ihr kommen die Zutaten: Sojasoße, Sesamöl und Frühlingszwiebel. Traditionell wird für die Zubereitung Thunfisch verwendet, sodass der ursprüngliche Name, "Ahi Poke", ist. Das Wort "Ahi" heißt Thunfisch und "Poke" bedeutet „in Stückchen schneiden“. Wird kein Thunfisch verwendet, wird nur "Poke" dazu gesagt. Die bekannten "Poke Bowls", die in Europa gegessen werden, haben als Grundlage Reis. Neben dem rohen Fisch, wird noch Gemüse (Avocado, Sojabohnen, Gurke, etc.) und Obst (Mango, Kiwi, Erdbeeren, etc.) dazugegeben. Dazu gibt es zahlreiche Saucen, sowie verschiedene Toppings (Sesam, Chia-Samen, Röstzwiebeln, etc). Für diejenigen, die keinen Fisch mögen, gibt es die Alternative mit Fleisch, Tofu oder vegetarisch. Die Auswahl ist riesig und für jeden Geschmack findet sich etwas im Menü.




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